In klassischen Kindereinrichtungen
sind den Kindern durch die Architektur des Gebäudes räumliche
Grenzen gesetzt, wodurch beststimmte Verhaltensweisen geprägt und
andere Verhaltensweisen behindert werden.
In geschlossenen Zimmern ist eine natürliche Bewegungsfreiheit
kaum gegeben.
Einerseits muss klettern und toben aus Gründen des Unfallschutzes
oft unterbunden werden, andererseits ist zwanglose Stille nahezu undenkbar.
Um auf engem Raum gezielt kommunizieren zu können, müssen die
Kinder weniger räumliche Entfernungen als vielmehr die Lautstärke des
Anderen überwinden.
All dies verstärkt die ohnehin gegebene ständige Reizüberflutung
der kindlichen Sinne durch elektronisches Spielmaterial und lässt Kinder
nervös und unasugeglichen werden.
Etwas weiträumigere Kindergartengelände und das unmittelbare Umfeld
der Einrichtung bieten hier in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage zwar
gute Ausgleichmöglichkeiten, doch tendenziell setzen sich die genannten
Grenzen auch hier fort.
Deshalb nutzen in zunehmenden Maße Kindereinrichtungen gern
Angebote für Wanderungen, Ausflüge und Exkursionen in die nähere
Umgebung.